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Chemische Synthese unter GMP-Bedingungen

Nach erfolgreicher Verfahrensvalidierung synthetisiert HAPILA Wirkstoffe unter GMP-Bedingungen, aus denen Arzneimittel für klinische Studien und Marktversorgung hergestellt werden.

Die dafür notwendigen analytischen Leistungen werden ebenfalls von HAPILA erbracht oder durch qualifizierte Lohnlaboratorien beigesteuert.

Die Freigabe (GMP) der pharmazeutischen Wirkstoffe sowie die komplette Chargendokumentation einschließlich der Analysen- (CoA) und Konformitätszertifikate (CoC) werden von HAPILA erstellt – somit erhalten unsere Kunden alle Ergebnisse aus einer Hand.

Technische Möglichkeiten

Für die Wirkstoffsynthesen stehen uns neben 2 GMP-Labors (10L / 30L-Maßstab) weitere 2 GMP- Technikumsanlagen zur Verfügung (100L-Maßstab). Alle Anlagen sind qualifiziert und für den Umgang mit hochaktiven Wirkstoffen geeignet. Weitergehende Anforderungen an Ausrüstungen können von uns zeitnah realisiert werden.

Durch die räumliche und lüftungstechnische Trennung aller Labore und Pilotanlagen sind wir in der Lage, zeitgleich unterschiedliche Synthesen einschl. Aufarbeitung, Trocknung und Verpackung durchzuführen. Entsprechende Zonierung Schwarz-Grau-Weiß ist eine wesentliche Grundlage zur Erfüllung der GMP-Regularien. Der abgedeckte Maßstab bewegt sich von g-Mengen bis hin zur 10 kg- Charge.

Mit unserem flexiblen dezentralen Kälte-Wärme-Versorgungssystem können wir je nach Bedarf zeitgleich Temperatur-Bereiche von -90…+220°C abdecken.

Analytik

Bei HAPILA stehen qualifizierte analytische Geräte zur Durchführung von Identitäts- und/oder Vollanalysen von Rohstoffen zur Eingangskontrolle, Inprozesskontrollen, Stabilitätsuntersuchungen sowie Freigabeanalytik für Intermediate und pharmazeutische Wirkstoffe mit verschiedenen analytischen Methoden zur Verfügung:

  • HPLC (DAD),
  • GC einschließlich Headspace-GC (FID),
  • DC,
  • IR,
  • UV-VIS,
  • Karl Fischer-Titration,
  • Drehwert,
  • Brechungsindex,
  • Trockenverlust,
  • Sulfatasche/Glühverlust,
  • Schmelzpunkt,
  • pH-Wert-Bestimmung
  • Konduktometrie und
  • Schwermetall-Bestimmungen (Ph. Eur. 2.4.8),
  • visuelle Prüfungen.

Die Freigabe- und Stabilitätsanalytik wird nach implementierten monographierten Arzneibuchmethoden oder nach ICH Q2 (R1) validierten Inhaus-Methoden durchgeführt.

Die nicht bei HAPILA etablierten Methoden wie zum Beispiel atomspektroskopische und Partikelgrößenmessungen sowie mikrobiologische Bestimmungen werden durch qualifizierte und zertifizierte Partner-Labore in unserem Auftrag abgesichert (z.B. Jesalis Pharma GmbH »» , Labor L+S AG »» , CUP Laboratorien Dr. Freitag GmbH »» ).

Referenzsubstanzen

Die erforderlichen Referenzsubstanzen für analytische Methoden (API und Impurities, auch für nicht bei HAPILA laufende Synthesen) können von HAPILA ebenfalls hergestellt, umfassend charakterisiert und die Ergebnisse in einem Zertifikat zusammengefasst werden.

Zur Isolierung und Aufreinigung von Referenzsubstanzen stehen neben der Flash-Chromatographie Anlagen zur präparativen HPLC zur Verfügung.

Zur analytischen Bewertung der Standardsubstanzen stehen neben den zuvor genannten Inhaus-Methoden weitere Methoden bei Partner-Laboren zur Verfügung (u.a. NMR, MS, XRPD, DSC).

Das komplette Management der Referenzsubstanzen wird von HAPILA abgesichert.